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Säumerweg und Pilgerweg VIA SPLUGA – viaJacobi, Juni 2010
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viaJacobi – Unterwegs sein auf dem Jakobsweg

Von Brienz nach Fribourg

 

Zumstein Chur

Jakobsmuschel

 

 

 

Nr.

1

Anmeldeschluss: 25. Februar 2010


4./5./6. Juni 2010
(Fr-Sa-So)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zumstein Car-Reisen AG

Salvatorenstrasse 90
7000 Chur

Telefon

081 252 29 67

Web

www.zumstein-reisen.ch

Wanderleiter BAW/BWL

Mathias und Elisabeth
Kobler-Meier
Adlerweg 3
7000 Chur

Telefon

081 284 38 72

Mobil

079 383 39 08

E-Mail

Web

www.via-spluga.ch

 

«Unterwegs sein – Zeit und sich selbst finden»

 

Pilgerapostel Jakobus

Pilgerapostel Jakobus

 

Der Jakobusweg ist ein ganzes Wege-System.     
Wie die Verästelungen von Bachläufen und Flüsschen zu einem Flusssystem anwachsen, führen verschiedene Wege durch ganz Europa bis nach Spanien und enden in Santiago de Compostela, am Grabe des heiligen Apostels Jakobus. Santiago gehörte im Mittelalter mit Rom und Jerusalem zu den drei Hauptorten der christlichen Pilgerziele. In den letzten dreissig Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg (viaJacobi) einen grossen Aufschwung erlebt und die Pilgerzahlen wachsen seit vielen Jahren in regelmässiger Art stetig an. Man will unterwegs sein und Zeit und sich selbst finden.

Unsere durchgeführte „Wanderreise auf dem Jakobsweg der Schweiz – von Einsiedeln nach Brienz -  hat im letzten Jahr grossen Anklang gefunden. Wir werden deshalb im 2010 den nächsten, faszinierenden Streckenabschnitt von Brienz bis nach Fribourg unter die Füsse bzw. unter die Räder nehmen. Jene Wanderkolleginnen und Wanderkollegen, die nicht mit uns auf der Etappe Einsiedeln-Brienz dabei waren, können sich ohne etwas zu verpassen für diese Tour anmelden. Auf Wunsch und bei genügender Beteiligung werden wir die Ihnen „fehlenden Wanderstrecken auf dem Jakobsweg der Schweiz“ in den nächsten Jahren wiederholen.

 

Mit Zumstein-Car erreichen wir den Ausgangspunkt Brienz und verkürzen zwischendurch unsere 3-tägige Wanderung mit bequemen Fahrten im Reisebus.

 

 

REISE-/WANDERPROGRAMM 

1. Tag (Freitag, 4. Juni 2010)

06.45 h Besammlung Busbahnhof Chur; Bahnhofplatz
07.00 h Abfahrt Chur

Wir fahren mit Zumstein Car-Reisen Chur zu unserem Ausgangsort nach Brienz. (Engi/Axalp Pt. 725).

 

1. Wanderung: Engi-Iseltwald; 9 km, unterwegs 2-1/4 Std.;
Aufstieg 20m/Abstieg 100m
Gruppe A+B

 

Historische Hotelanlage Giessbachfälle

Historische Hotelanlage Giessbachfälle

 

Wir wandern ab Engi/Axalp auf dem Giessbachweg und haben einen herrlichen Panoramablick auf die Gestade des Brienzer Sees. Über den Giessbachweg erreichen wir in ca. 20 Minuten die bekannten Giessbachfälle. Die imposanten Wasserfälle bieten ein einmaliges Naturschauspiel. Gewaltige Wassermassen stürzen über 14 Kaskaden in den Brienzer See hinunter. Ein historisches Hotel ladet zur Einkehr ein und mit der nostalgischen Wasserfallbahn erleben wir eine eindrückliche Überquerung des schäumenden und wild sprudelnden Giessbaches.

Auf dem idyllischem Uferweg geht es durch eine herrliche Landschaft zum Dorf Iseltwald. Das romantische Fischerdörfchen Iseltwald (400 Einw.) mit seinen gut erhaltenen Holzhäusern, ist das einzige Dorf auf der Südseite des Brienzer Sees.

Wer für diesen ersten Tag sein persönliches Wanderpensum erfüllt hat, kann mit dem Reisecar ab Iseltwald bequem nach Bönigen weiterreisen. Bönigen liegt am unteren Ende des Brienzer Sees nur unweit von Interlaken. Der Ort hat einen alten intakten Dorfkern mit zahlreichen, malerischen Gassen. Gemütliche Restaurants bieten hier Spezialitäten der Region an.

 

2. Wanderung Iseltwald-Bönigen; 9 km, unterwegs 1-1/2 Std.;
Gruppe A

 

Schöne Holzhäuser in Iseltwald

Schöne Holzhäuser in Iseltwald

 

Vom Dorf Iseltwald aus geht es weiter der Dorfststrasse entlang hinauf Richtung Ortsausgang. Dem ruhigen Landsträsschen folgen wir bis zum Dorfteil Sengg, der aussichtsreich über dem See liegt. Anschliessend durchwandern wir eine Wiesenebene und steigen wieder hinunter zum stillen Seeufer, dem wir einige Kilometer entlang bis zur Schifflände in Bönigen folgen.

Anschliessend fahren wir gemeinsam nach Interlaken, ein weltberühmter Kur- und Touristenort zwischen dem Thuner- und Brienzer See in einer grandiosen Bergwelt mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Wir besichtigen die Sehenswürdigkeiten und erreichen anschliessend mit dem Reisecar Ringgenberg, wo wir unsere Hotelunterkunft mit Nachtessen gebucht haben.

Hotel Bären, Ringgenberg ( www.baeren-ringgenberg.ch)

Ein abendlicher Spaziergang durch Ringgenberg ist ein ganz besonderes Erlebnis und als Verdauungsspaziergang zu empfehlen.

 

Schlosskirche Ringgenberg

Schlosskirche Ringgenberg

 

2. Tag (Samstag, 5. Juni 2010)

07.30 h Frühstück
08.15 h Picknick-Einkauf bei Röthlisberger Lebensmittel vis à vis Hotel Bären, Ringgenberg
09.00 h Weiterfahrt mit Reisecar zur Bushaltestelle Beatushöhlen (Pt. 621)


1. Wanderung; Sundlauenen – Beatushöhlen – Geführter Rundgang – Sundlauenen;
unterwegs 2 Std.; Aufstieg 100m/Abstieg 100m
Gruppe A+B

 

Beatushöhlen

Beatushöhlen

 

Früher erweckte der aus dem Fels gehauene Pilgerweg Furcht und Grauen. Heute ist dieser Weg problemlos zu begehen. Die Legende des hl. Beatus, der in der Höhle gelebt haben soll, führte im Mittelalter zu einer langen Pilgertradition. Das Grab vor dem Eingang wurde zu einer beliebten Stelle des Gebetes.
Die Beatushöhlen haben bis heute nichts von ihrer Attraktivität verloren, sei es wegen der Heiligenlegende, wegen der weitläufigen Höhlen oder wegen der urwüchsigen Umgebung. Etwa ein Kilometer des ausgedehnten Höhlensystems mit Tropfsteinen, Wasserkaskaden und unterirdischen Seen, ist für Besucher zugänglich. Abstieg zur Busstation Beatushöhle.

11.45 h Weiterfahrt mit Reisecar via Interlaken-Därligen-Leissigen-Spiez-Einigen.

12.30 h Ankunft in Einigen; Besuch der ältesten „1000jährigen Kirchen am Thunsersee“

 

2. Wanderung; Einigen-Zwieselberg; 6 km; unterwegs 1-1/2 Std; Aufstieg 70m
Gruppe A+B

 

Auf dem Burgunderweg

Auf dem Burgunderweg

 

Über einen Steg erreichen wir den Strättlighügel, die mächtige Moräne des ehemaligen Aaregletschers. Auf ihm verläuft der „Burgunderweg“. Im nahen Wald steht die Strättligruine, die einstige Stammburg des Burgunderkönigs Rudolf. Er war der legendäre Erbauer der berühmten 12 Thunersee-Kirchen und hat im Mittelalter diese Region mit seinem Einfluss wesentlich geprägt. Wir wandern weiter in das Glütschbachtal bis zu der ehemaligen Mühle “Alti Schliffi“, umgeben von einer idyllischen Aulandschaft, und folgen dem Wanderweg über einen Bergrücken nach Zwieselberg. Einstieg in Bus für Gruppe B; Anschliessend Weiterfahrt nach Amsoldingen und Besuch der romanischen Kirche.

 

3. Wanderung; Zwieselberg nach Amsoldingen; 5 km, unterwegs 1,0 Std.
Gruppe A

 

Propsteikirche Amsoldingen

Propsteikirche Amsoldingen

 

 

Der folgende Höhenweg führt nach Westen, mitten durch schöne Obstbaumwiesen und Wälder. Über die Weiler Waldmatt und Rüdli gelangen wir in das Dorf Amsoldingen mit seiner eindrucksvollen, romanischen Kirche.

Das kleine Dorf Amsoldingen am Fusse der Stockhornkette bietet mit der berühmten Propsteikirche, dem Schloss und der malerischen Bergkulisse mit See und den rauschenden Wassern des Fallbaches ein wunderbares Bild.

15.30 h Weiterfahrt mit Reisecar und Besichtigungen unterwegs; Kirche Riggisberg; Klosterruine Rüeggisberg; Anschliessend Weiterfahrt über Schwarzenburg nach St.Antoni – Tafers bis Fribourg.
18.30 h Ankunft in Fribourg und Hotelbezug (Hotel Elite Fribourg www.elitefribourg.ch)
19.30 h Nachtessen und anschliessend fakultativer Ausgang (Fussgängerzone)


3. Tag (Sonntag, 6. Juni 2010)

07.00 h Frühstück
08.15 h Geführter Stadtrundgang durch das historische Fribourg; unterwegs 1-1/2 Std.

 

Zähringerstadt Fribourg

Zähringerstadt Fribourg

 

Zum Thema „Schätze der Altstadt“ lernen wir Gassen, Plätze und Häuser in Freiburgs Altstadt kennen. Wir erfahren mehr über die Geschichte der Stadt und über die Kostbarkeiten mittelalterlicher Baukunst (ohne Besichtigung des Münster-Innenraums)

10.00 h Rückfahrt mit Reisecar durch das Schwarzenburgerland nach St.Antoni

Unterwegs Zwischenhalt in Tafers mit Besuch der St.Jakobskapelle (Legende vom Galgenwunder in Tafers)


10.45 Ankunft in St. Antoni

 

St. Jakobskapelle Tafers

St. Jakobskapelle Tafers

 

2. Wanderung:St. Antoni – Heitenried; 5 km; unterwegs 1,0 Std.;

Gruppe A+B:Am Dorfeingang befindet sich links oben die 1866 erbaute, erste reformierte Kirche des Sensebezirks. Die katholische Kirche aus dem Jahre 1894 (St. Antoni) steht am Westende des Dorfes. Über den folgenden Höhenweg erreichen wir die Weiler Cheer und Schleif und gelangen zum Dorf Heitenried mit der neugotischen Michaelskirche und wunderbarer Rundsicht. Abstecher zum Jakobus-Bildstock Pt. 746 Allmend. Picknick unterwegs.

 

Heitenried St. Michaeliskirche und Schloss

Heitenried St. Michaeliskirche und Schloss

 

13.30 h Gruppe B:Weiterfahrt mit Bus nach Schwarzenburg

13.00 h Gruppe A:Heitenried–Sodbachbrügg-Torenöli-Wart-Schwarzenburg; 5 km, unterwegs 1-1/2 Std. Abstieg 110 m / Aufstieg 150 m

 

El Camino … der Weg

El Camino … der Weg

 

Wir wandern weiter durch einen Hohlweg mit historischer Pflästerung in selten schöner Art ausgestattet. Flussabwärts führt unser Weg weiter zur Sodbachbrücke, einer gedeckten Holzkonstruktion aus dem Jahre 1867 mit einer Spannweite von 43 Metern. Hier überschreiten wir auch die Kantonsgrenze zwischen Fribourg und Bern. Der Weg führt weiter über das Torenöli zum Weiler Wart im Tal der Sense. Von hier aus haben wir einen wunderbaren Blick auf die ehemalige Reichsfeste Grasburg, die auf einem Felsen oberhalb der Sense thront. Auf der ganzen Wanderstrecke sehen wir einige gut erhaltene historische Wegstrecken, die aus dem Felsen gehauen und mit einer schönen Pflästerung versehen wurden - und schon erblicken wir unser Wanderziel Schwarzenburg - Schwarzenburg ist das Zentrum des Schwarzenburgerlandes, das zu den schönsten voralpinen Landschaften gehört.

 

Historisches Wegstück im Sensetal

Historisches Wegstück im Sensetal

 

15.00 h Rückfahrt mit Reisecar über Bern-Zürich-Sargans-Chur

Unterwegs kleines Nachtessen

 

ca. 20.30 h Ankunft in Chur

 

Kosten pro Person

 

CHF 480.– Doppelzimmer
CHF 510.– Einzelzimmer *

* Es stehen nur beschränkt Einzelzimmer zur Verfügung

 

Unsere Leistungen

 
  • Fahrt mit Reisecar inkl. Gepäcktransport
  • 2 Übernachtungen mit Halbpension und Frühstück am 1. und 2. Wandertag
  • Kleines Nachtessen am 3. Tag
  • Wasserfallbahn Giessbach
  • Eintritt und Führung Beatushöhlen
  • Stadtführung Fribourg
  • Haftpflichtversicherung für Wanderunfälle
  • Reise- und Wanderleitung mit viel Infos über Menschen, Geschichte und Kultur

 

Nicht inbegriffen sind

 
  • Alle Mittagessen aus dem Rucksack
  • Getränke, Trinkgelder
  • Annullationsversicherung Fr. 16.– p.P.

 

Treffpunkt

 

6.45 Uhr beim Bahnhofplatz Chur (Bushaltestelle)

 

Anmeldung an

 
  • Zumstein Car-Reisen AG, Salvatorenstrasse 90 7000 Chur
    oder
  • Mathias und Elisabeth Kobler-Meier, Wanderleiter BAW/BWL, Adlerweg 3, 7000 Chur

 

Anmeldeschluss:25. Februar 2010

 
  • Bei nachträglicher Abmeldung müssten die entstehenden Kosten für Hotelreservationen und Spesen in Rechnung gestellt werden, sofern der/die angemeldete Teilnehmer(in) keine Ersatzperson stellen kann. (s. Anmeldeformular:Allgemeine Reisebedingungen)

 

Wichtige Hinweise

 
  • Anforderung an Teilnehmer; mittelschwere Berg- und Talwanderungen,
    Teilnehmerzahl; ist auf 25 Personen begrenzt (ohne Wanderleiter).
    Tourenänderungen:Sollte es auf der Tour Witterungsprobleme geben, liegen kurzfristige Änderungen in der Kompetenz der Wanderleiter.

 

Zahlungstermin

 
  • 15. Mai 2010

 

Verpflegung

 
  • Mittagessen und Zwischenverpflegung aus dem eigenen Rucksack
    Picknick für den 2. und 3. Wandertag kann am Wandertag in Ringgenberg eingekauft werden.

 

Ausrüstung

 
  • Bequemes Wandertenü, Wanderschuhe mit gutem Profil, Windjacke,
    Regenschutz, Pullover, Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnen-
    Crème, Wanderstock(-stöcke) leichte Hausschuhe für den Abend

 

Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüssen

Das Zumstein-Team Chur und Ihre Wanderleiter

 

Zumstein Reisecar